Bettwanzen

Bettwanzen

Bettwanzen (Cimex lectularius) gehören zur Familie der Plattwanzen (Cimicidae). Außerdem werden sie auch als Hauswanzen bezeichnet. Dabei gelten sie als klassischer Parasit. Denn sie halten sich an Schlafplätzen warmblütiger Lebewesen auf, um sich von deren Blut zu ernähren.

Welche Arten von Bettwanzen gibt es in Deutschland?

Unter den Wanzen gibt es in Deutschland eine Vielfalt an Arten. Neben Pflanzensaugern gibt es dabei auch fleischfressende Wanzenarten. Die Bettwanze ist jedoch eine Unterart, die sich auf menschliches Blut spezialisiert hat.

 

In Deutschland galt sie lange als fast ausgerottet. Doch durch Tourismus und Handel ist der Befall hierzulande wieder höher geworden.

Bettwanzen als Schädlinge: Das ist zu beachten

Bettwanzen im Haus oder Unternehmen. Woher kommen sie und woran erkennt man, dass man welche hat?

Je früher Bettwanzen erkannt werden, desto besser. Jedoch reicht ein Anzeichen oft nicht aus, um sich vollkommen sicher zu sein. Generell gilt daher, wer einen Verdacht hat, hält am besten Ausschau nach typischen Verstecken.

Wo halten sich die Wanzen auf?

Bewohnte und geschlossene Zimmer sind für Bettwanzen ideal. Am liebsten sind sie deshalb in der Nähe von menschlichen Schlaf- und Ruheplätzen. Spalten, Ritzen, Fugen und Hohlräumen sind dabei optimale Verstecke.

 

Daher findet man Bettwanzen oft im Schlaf- und Wohnzimmer oder in Möbelstücken. Ob Holz, Papier oder Textilien spielt dabei keine Rolle. Kühle und feuchte Orte werden dagegen gemieden.

  • Stau- und Aufbewahrungsmöglichkeiten unter dem Bett
  • Bettkästen
  • Bettrahmengestelle, Bettpfosten und Lattenroste
  • Matratzen (Falten, Nähte, Reißverschlüsse)
  • Bettwäsche
  • Decken und Überdecken
  • Kopfkissen
  • Nachttische und Kommoden (Schubladen, Schraublöcher)
  • Gegenstände, wie Bücher, Wecker, Nachttischlampe, Bilderrahmen
  • Steckdosen und Lichtschalter
  • Teppich
  • Deckenlampen
  • Zierleisten, Fuß- und Lichtleitungsschienen
  • Tür- und Fensterrahmen
  • Jalosiekästen
  • Fugen in Bodendielen
  • Nagellöcher und Bohrlöcher
  • Risse in Wänden und Decken
  • Hinter losen Tapetenstücke
  • Hinter Wandspiegeln
  • Sofas, Sessel und andere Sitzgarnituren (Ritzen und Fugen)
  • Schlafplätze von Haustieren

Wie erkennt man Bettwanzenbefall?

Lebende Tiere sind ein klares Indiz für Befall. Da sie etwa genauso groß sind wie Marienkäfer, könnte man sie theoretisch leicht erkennen. Jedoch ist das häufig nicht der Fall. Denn Bettwanzen sind nachtaktiv und lassen sich tagsüber kaum blicken.

Bissstellen von Bettwanzen treten häufig an mehreren Stellen. Da diese in einer Reihe angeordnet sind, bezeichnet man sie auch als Bettwanzenstraße. Auf den ersten Blick erscheinen sie jedoch zunächst wie Mückenstiche, Flohstiche oder Hautausschläge.

 

Bettwanzenbisse sind zwar ein erstes Indiz, für die Erkennung eines Befalls allein aber nicht ausreichend.

Die Kotspuren der Bettwanzen sind in der Regel verdautes Blut. Daher weisen sie eine schwarze bis dunkelrote Färbung auf. Wenn man also kleine schwarze bis dunkelrote Kotpunkte mit einer Größe von etwa 0,5 bis 1 Millimeter findet, kann das oft auf einen Befall hindeuten.

Wo findet man den Kot?

Insbesondere in typischen Bettwanzenverstecken ist die Ansammlung groß. Doch auch auf Laufwegen oder der Haut können Bettwanzen ihren Kot hinterlassen.

Bettwanzen durchlaufen mehrere Nymphenstadien und hinterlassen Nymphenhäute. Auch leben sie durchschnittlich etwa 6 bis 12 Monate. Sobald man Nymphenhäute oder tote Wanzen findet,  kann man sich sicher sein, dass ein Befall vorliegt.

Durch die Bettwanzenbisse kann es vorkommen, dass menschliche Blutspuren auf Bettwäsche, Kopfkissen und Co. kommen. Dabei können sie ein frühzeitiges Indiz sein. Trotzdem sollte man Ausschau nach weiteren Indizien halten. Denn oft können die Blutspuren von anderen Insekten stammen.

Sobald der Bettwanzenbefall fortgeschritten ist, kann man häufig einen unangenehmen, süßlichen Geruch wahrnehmen. Das Sekret, das Bettwanzen ausstoßen, ist in schlecht belüfteten Räumen besonders stark.

Weibliche Bettwanzen legen rund 12 Eier pro Tag. So kommen sie in ihrer gesamten Lebenszeit auf etwa 200. Dabei sind die Eier etwa einen Millimeter groß. Sie zeichnen sich durch eine leichte Transparenz und cremeweiße Farbe aus. Bei einem Befall können sie in der Nähe der Bettwanzenverstecke entdeckt werden.

Können Bettwanzen Krankheiten übertragen? Können sie Schäden anrichten?

Bisher gibt es keinen Nachweis, dass Bettwanzen Infektionskrankheiten übertragen. Bettwanzenbisse verursachen generell Rötungen, Schwellungen und starken Juckreiz. Bei einigen Menschen können sie zu allergischen Reaktionen führen.

Anzeichen

Bettwanzenbisse bilden kleine, flache oder auch stärkere Erhebungen, Beulen oder Quaddeln auf der Haut. Da die Wanzen die Blutgefäße nicht sofort treffen, kommt es zu mehreren Bissen in einer reihenartigen Anordnung. Diese sogenannten Wanzenstraßen unterscheiden den Bettwanzenbiss von einem punktuellen Floh- oder Lausbiss.

Bettwanzen steuern unbedeckte Körperbereiche an.

Dazu zählen:

  • Gesicht
  • Hals
  • Nacken
  • Schultern
  • Arme
  • Beine
  • Füße

Wirtschaftliche Schäden verursachen Bettwanzen vor allem in der Hotellerie, Ferienhäusern und -wohnungen.

 

Je später gehandelt wird, desto größer werden durch die schnelle Ausbreitung der Bettwanzen auch die Schäden.

    • Imageverlust
    • Vertrauensverlust
    • Reklamationen
    • Kundenverlust
    • Umsatzverluste
    • Fehlende Zimmerverfügbarkeit

Was fressen Bettwanzen?

Bettwanzen ernähren sich von menschlichem Blut. Allerdings saugen sie dieses bevorzugt während der Nacht.

Arten der Bettwanze: So erkennen Sie die Schädlinge richtig

Wie sehen Bettwanzen aus?

Ausgewachsene Bettwanzen werden zwischen 4 und 6 Millimetern groß. Demnach ist ihre Größe vergleichbar mit der von Marienkäfern. Sobald sie sich mit Blut aufgesogen haben, sind sie etwas größer.

 

Bettwanzen zeichnen sich durch eine rot-bräunliche Färbung aus. Außerdem sind sie flach und besitzen 6 behaarte Beine.

Bekämpfung von Bettwanzen

Die Bekämpfung von Bettwanzen variiert von Kunde zu Kunde. Daher passen wir von Bruder Schädlingsbekämpfung unsere Methoden den Gegebenheiten unserer Kunden an.

 

Vor Ort wählt einer unserer Servicetechniker die ideale Methode aus, damit Sie zu einem optimalen Ergebnis kommen. Gerne beraten wir Sie im Vorfeld telefonisch zu verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen.

Vor Ort für Sie da

Normalerweise findet der Einsatz auf Wunsch direkt vor Ort statt. Nach einer eingehenden Analyse unseres Servicetechnikers, werden Sie dabei direkt über die Vorgehensweise informiert und beraten.

 

Im Anschluss klären wir Sie zudem über mögliche Präventionsmaßnahmen auf, um einem erneuten Befall optimal entgegenzuwirken.

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