Flöhe

Flöhe

Flöhe gehören zur Klasse der holometabolen Insekten. Sie gelten zudem als Parasiten.

Welche Arten von Flöhen gibt es in Deutschland?

Weltweit gibt es etwa 2400 Arten, davon schätzungsweise 80 in Mitteleuropa. Diese leben zu 95% auf Säugetieren und zu 5% auf Vögeln. Die bekannteste Art ist der Menschenfloh (Pulex irritans).

 

Darüber hinaus gibt es den Katzenfloh (Ctenocephalides felis), Hundefloh (Ctenocephalides canis), Taubenfloh (Ceratophyllus columbae) und Hühnerfloh (Ceratophyllus gallinae). Aber auch der Igelfloh (Archaeopspsylla erinacei), Hausmausfloh (Leptopsylla segnis) und Europäische Rattenfloh (Nosopsyllus fassiatus) kommen häufig in Europa vor.

Flöhe als Schädlinge: Das ist zu beachten

Die Schädlinge im Haus oder Unternehmen. Woher kommen sie und woran erkennt man einen Befall?

Flöhe gelangen am häufigsten über Haustiere in die eigenen vier Wände. Doch können sie auch durchs Fenster in die Wohnung oder das Haus gelangen. Denn ist ein Vogelnest in der Nähe können sie problemlos 30 Zentimeter hoch und 50 Zentimeter weit springen.

Wenn sich Hund oder Katze häufig kratzen und ins Fell beißen kann das zwei Dinge bedeuten. Entweder sie haben eine Hautentzündung oder schlimmer: Flohbefall.

 

Um auf Nummer sicher zu gehen, schauen Sie sich deshalb das Fell Ihres Haustiers genau an. Sehen sie etwa 2-3mm lange, braun bis rot-braune Insekten, dann sind das Flöhe. Auch sollten Sie die Hinterpfoten Ihres Hundes, sowie dem Kopf oder Nacken ihrer Katze, genauer inspizieren.

 

Zudem deuten schwarze Punkte auf der Haut von Hund und Katze auf einen Flohbefall hin. Sie sehen aus wie gemahlener, schwarzer Pfeffer. Bei diesen Punkten handelt es sich um den Kot der Flöhe.

Ob übers Haustier oder beim eigenen Spaziergang, Flöhe können relativ schnell ins Haus gelangen. Ein Ort, der dabei besonders anfällig ist, ist das Bett.

 

Wenn Sie auf Ihrer Haut kleine, rote Punkte feststellen, könnte es sich um Flohbisse handeln. Diese erkennt man daran, dass die Einstichstellen dreimal vorkommen und eng nebeneinander liegt. Auch sind sie leicht gerötet und geschwollen. Der Juckreiz hingegen ist stark.

Flöhe verstecken sich gerne. Und das am liebsten in Teppichen, Betten, Polstermöbeln oder Matratzen. Aber auch in Ritzen, dunklen Ecken, Vorhängen und Kleidungsstücken. Wenn sie an diesen Verstecken kleine, schwarze Pünktchen finden, kann diese auf einen Befall hindeuten. Denn was, wie schwarzer Pfeffer aussieht, kann Flohkot sein.

 

Falls sie sicher gehen wollen, dass es sich um Flohkot handelt, nutzen sie folgende Methode. Nehmen Sie ein angefeuchtetes Papier und zerdrücken sie damit den Kot. Ist er rötlich-orange-braun, handelt es sich zweifelsfrei um Flohkot und einen Befall.

Sind Flöhe gefährlich für den Menschen? Welche Krankheiten können sie übertragen?

Was im Mittelalter der Auslöser von Pest war, kann heute noch Infektionskrankheiten übertragen. Da Flöhe mehrmals täglich zustechen, um an Blut zu kommen, können Krankheiten über die Einstichstelle übertragen werden.

 

Dazu zählen neben Bakterien und Viren auch Bandwürmer. So kann bspw. der Gurkenkernbandwurm vom eigenen Hund bei Befall auf den Menschen übertragen werden. Auch können durch Flohstiche Allergien ausgelöst werden.

Was fressen Flöhe?

Flöhe sind Blutsauger und ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Die Larven hingegen bevorzugen zerfallende organische Substanzen, die in der Nähe ihrer Wirte vorkommen. Dazu zählt auch der Kot der ausgewachsenen Flöhe.

Arten von Flöhen: So erkennen Sie die Schädlinge richtig

Die Parasiten haben eine Länge von etwa 2 bis 3 Millimetern und keine Flügel. Sie sind rot-braun und haben einen seitlich abgeflachten Körper. Dieser weist einen harten Chitinpanzer auf.

 

Mit ihren kräftigen Hinterbeinen können sie bis zu 1 Meter weit springen. An ihren Beinen und ihrem Körper haben sie Zahnkämme (Ctenidien). Das sind nach hinten gerichtete Borsten, mit denen sich die Flöhe im Fell festsetzen. Ihr Mundwerkzeug setzt sich aus Stech- und Saugrüssel zusammen.

Bekämpfung von Flöhen

Flohbefall kann vorgebeugt werden. So können Sie Teppiche und Schlafstellen absaugen und daraufhin den Staubsaugerbeutel entsorgen. Auch können Vorleger, Hunde- und Katzenbetten auf Fliesen- oder Holzböden platziert und regelmäßig draußen ausgeklopft werden. Noch besser ist es, wenn sie diese daraufhin wöchentlich bei 60°C waschen.

 

Seien sie beim Bewegen der befallenen Teppiche und Schlafstellen vorsichtig, um die Flöhe nicht in weitere Zimmer zu übertragen. Untersuchen Sie Ihr Haustier und seine Umgebung zudem regelmäßig.

Vor Ort für Sie da

Ist der Befall zu groß und kommen die Flöhe immer wieder, muss der Befall professionell beseitigt werden. Unser Servicetechniker wählt die optimale Bekämpfungsmethode, abhängig vom Objekt und der Umgebungssituation, individuell vor Ort aus, passt und wendet sie an.

 

Vorab können Sie sich auch gerne telefonisch von unseren Mitarbeitern im Innendienst zu verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen informieren und beraten lassen.

Im Normalfall findet der Einsatz auf Wunsch sofort vor Ort statt. Unser Servicetechniker informiert und berät sie dabei genau über die Vorgehensweise. Im Anschluss wird unser Mitarbeiter sie zudem über mögliche Präventivmaßnahmen aufklären, um einem erneuten Befall entgegenzuwirken.

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