Keller­asseln

Kellerasseln

Kellerasseln (Porcellio scaber) gehören zur Gruppe der Landasseln (Oniscidea) und Asseln (Isopoda). Als Ordnung gehören sie zudem der Klasse der Höheren Krebse oder Ranzenkrebse (Peracarida) an.

Welche Arten gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es in etwa 50 Arten der Landassel, zu der auch die Kellerassel zählt. Die Kellerassel an sich hat keine Unterarten, sondern ist selbst eine.

Kellerasseln als Lästlinge: Das ist zu beachten

Die Lästlinge im Haus oder Unternehmen. Woher kommen sie und woran erkennt man einen Befall?

Kellerasseln lieben feuchte Lebensräume. Wenn Räume noch dazu mit Schimmel befallen sind, bilden Sie ideale Lebensbedingungen für die Lästlinge. Daher findet man Kellerasseln oft im Keller. Dort verstecken Sie sich häufig unter Gegenständen.

Wussten Sie schon?

Asseln im Haus sind ein gutes Anzeichen dafür, dass mit der Dämmung etwas nicht stimmt. Daher sollte man die Dämmung im Haus unbedingt überprüfen. Zusätzlich sollten Sie nach Löchern im Mauerwerk Ausschau halten.

 

Überdenken Sie zudem Ihre Einstellung zum Lüften überdacht werden. Denn wer zu wenig lüftet, der riskiert eine erhöhte Raumfeuchtigkeit und Schimmelbildung.

Feuchte Wände bedeuten eine hohe Luftfeuchtigkeit und die lieben Asseln. Wenn Sie noch dazu einen Riss oder ein Loch in der Wand feststellen, sollten Sie ihre Augen offenhalten.

Schimmel entsteht in besonders feuchten Räumen. Wenn diese noch dazu Möglichkeiten zum Eindringen ins Eigenheim haben, bieten sie ideale Lebensbedingungen für Kellerasseln. Daher sollte auch bei Schimmel Ausschau nach Asseln gehalten werden.

Wer eine Kellerassel in der Wohnung sichtet, kann von einem Befall ausgehen. Denn Kellerasseln sind Gruppentiere. Da Kellerasseln nachtaktiv sind, kann das vor allem Nachts vorkommen. Dennoch deutet ein Befall nicht daraufhin, dass die Hygiene im Zuhause nicht stimmt. Oft werden die Tierchen von bspw. Hunde- und Katzenfutter im Napf angelockt.

Kellerasseln können Fressspuren an Beeten, Paprika und Kartoffeln hinterlassen. Diese sehen gangartig aus.

Sind Kellerasseln gefährlich für den Menschen? Welche Krankheiten können sie übertragen?

Gesundheitsschädlich sind Kellerasseln nicht, aber lästig und ekelig. Außerdem können sie häufig Lebensmittel verunreinigen. Gefährlicher ist vielmehr, worauf Kellerasseln hindeuten. Denn sind Kellerasseln im Gebäude, ist die Luftfeuchtigkeit hoch.

 

Dabei geht eine hohe Luftfeuchtigkeit oft mit Schimmelbildung einher und Schimmel schadet der Gesundheit. Daher sollten Maßnahmen zur Verringerung der Luftfeuchtigkeit unternommen werden, sobald ein Befall vorlag.

Kellerasseln führen in Lebensmittelnähe zu Verunreinigungen und Fressspuren. Vor allem aber bei Beeten, in seltenen Fällen auch Kartoffeln und Paprika. Damit können Sie das Gemüse schwächen.

 

Doch haben Kellerasse ihre Berechtigung im Ökosystem. Denn sie helfen bspw. Küchen- und Gartenabfälle in Humus umzuwandeln. Diese ist ein wichtiger Teil für gesunde  Bodenbildung.

Was fressen Asseln?

Kellerasseln zählen zu den Pflanzenfressern. Mit ihren kräftigen Mundwerkzeug zerkleinern sie vor allen Pflanzenmaterial und Holz. Dabei bevorzugen sie feuchte und leicht mikrobiell vorzersetzte Material, wie Totholz, Laub und Flechten an Baumrinden.

 

Auch fressen Kellerasseln ihren eigenen Kot. Da ihre Nahrung nur unvollständig verdaut wird, bietet ihr Kot ihnen zusätzliche Nährstoffe. Im Garten können Asseln auch Beete, Paprika und Kartoffeln angreifen.

Arten von Kellerasseln: So erkennen Sie die Lästlinge richtig

Kellerasseln sind oval und flach. Ihr Körper hat eine Länge von bis zu 12 Millimetern. Zudem besitzen sie 7 Laufbeinpaare. Der Rückenpanzer der Kellerasseln zeichnet sich durch eine grau bis braungraue Färbung aus. Er ist außerdem halbringförmig gegliedert.

 

Die Larven der Kellerassel sehen aus wie eine winzige Form der ausgewachsenen Tiere. Sie sind jedoch farblos. Jungtiere haben zudem ein Beinpaar weniger, was sich über mehrere Häutungen entwickelt.

Bekämpfung von Kellerasseln

Die Wahl der richtigen Bekämpfungsmethode hängt vom Objekt und der Umgebungssituation ab. Daher wird sie von unserem Servicetechniker vor Ort ausgewählt, individuell angepasst und angewendet.

 

Natürlich kann sie im Vorfeld auch einer unserer Mitarbeiter im Innendienst telefonisch zu verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen informieren und beraten.

Vor Ort für Sie da

Im Normalfall findet auf Wunsch ein Einsatz vor Ort statt. Dort informiert und berät Sie unser Servicetechniker über die optimale Bekämpfungsmethode und führt diese durch. Im Anschuss erhalten Sie zudem weitere Informationen über Präventionsmaßnahmen.

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