Tausendfüßler

Tausendfüßler

Tausendfüßler oder auch Tausendfüßer (Myriapoda) gehören zum Stamm der Gliederfüßer (Arthropoda). Sie werden unterteilt in die Klassen der Hundertfüßer (Chilopoda) und Wenigfüßer (Pauropoda), aber auch Zwergfüßer (Symphyla) und Doppelfüßer (Diplopoda). Dabei sind die Doppelfüßer die Klasse, die von vielen im Alltag als Tausendfüßler bezeichnet wird. Weltweit findet man etwa 10.000 Arten der Doppelfüßer.

Welche Arten von Tausendfüßlern gibt es in Deutschland?

In Deutschland sind bis dato etwa 115 Arten von Tausendfüßlern bekannt.

Tausendfüßler als Lästlinge: Das ist zu beachten

Die Lästlinge im Haus oder Unternehmen. Woher kommen sie und woran erkennt man einen Befall?

Tausendfüßler haben einen hohen Nahrungsbedarf. Daher sind überall dort zu finden, wo es reichlich Nahrung, also Insekten, gibt. Sobald Sie einen Befall vermuten, können Sie davon ausgehen, dass sich viele Schädlinge in Ihrem Zuhause befinden. Dazu zählen Spinnen, Silberfischchen, Motten und sogar Kakerlaken. Denn wo es Nahrung gibt, sind diese kleinen Jäger nicht weit.

Wohl das einfachste Indiz ist das vermehrte Aufkommen der Lästlinge. Wenn Sie immer wieder Tausendfüßler in Ihrem Zuhause, auf den Boden oder auf Wänden sehen, kann dies auf einen Befall hindeuten.

 

Da Tausendfüßler nacht- und dämmerungsaktiv sind, kann dies daher oft zu eben diesen Zeiten vorkommen.

Für Tausendfüßler gehören Silberfischchen auf den Speiseplan. Wenn ein Tausendfüßler diese Schädlinge vermehrt in Ihrem Zuhause findet, bleibt er.

 

Finden Sie hier heraus, ob Ihre Wohnung oder Ihr Haus einen Silberfischchen-Befall aufweist.

Wer Motten in der Wohnung hat, der lockt auch Tausendfüßler an. Denn diese haben Motten zum Fressen gern.

 

Finden Sie daher direkt hier heraus, ob Sie einen Mottenbefall in Ihrem Zuhause haben.

Wenn Sie bereits einen Kakerlakenbefall haben, können Tausendfüßler ein Segen sein. Denn auch Kakerlaken fressen sie gerne.

 

Finden Sie hier heraus, ob Ihr Zuhause von Kakerlaken befallen wurde.

Tausendfüßler fressen auch Spinnen gerne. Wenn sich also viele Spinnen in Ihrem Zuhause eingenistet haben, sind Tausendfüßler nicht fern.

Ameisen kommen bei Tausendfüßlern auch gerne auf den Speiseplan. Sie vermuten einen Befall?

 

Schauen Sie deshalb hier nach, ob es sich bei den Ameisen in Ihrem Zuhause um einen Befall handelt.

Sind Tausendfüßler gefährlich für den Menschen? Welche Krankheiten können sie übertragen?

Nein, Tausendfüßler sind nicht gefährlich und übertragen auch keine Krankheiten. Das betrifft zumindest die Arten von Tausendfüßlern, die in Deutschland leben. Daher bezeichnet man sie auch als Lästlinge, nicht jedoch Schädlinge.

  • Lassen Sie nie Lebensmittel oder Speisereste offen herumliegen
  • Entsorgen Sie Küchenabfall in verschließbaren Behältern
  • Wischen Sie selbst kleinste Speisereste weg und halten Sie Ihr Zuhause hygienisch sauber
  • Lüften Sie im Winter gut durch
  • Dichten Sie Spalten und Ritzen in Mauerwerk und am Fenster ab

Was fressen Tausendfüßler?

Tausendfüßler ernähren sich von abgestorbenen Pflanzen, Algen und Früchten. Aber auch andere Insekten wie Silberfischchen, Kakerlaken, Motten, Ameisen und Spinnen sind auf ihrem Speiseplan. Einige Tausendfüßler ernähren sich zudem von Kot, Pilzen oder Flechten.

Arten von Tausendfüßlern: So erkennen Sie die Schädlinge richtig

Obwohl der Name auf etwas anderes hindeutet, haben Tausendfüßler keine 1000 Beine. Eine Art in Amerika erreicht gerade einmal 750 Beine.

 

Tausendfüßler werden bis zu 3 Zentimeter lang. Ihr Körper ist in Querbänder unterteilt. Die meisten davon weisen ein Beinpaar auf. Die Lästlinge sind zudem grau-schwarz und leicht glänzend. Am Kopf haben sie Antennen und Mundwerkzeug.

Bekämpfung von Tausendfüßlern

Jedes Objekt und jede Umgebung sind von Kunde zu Kunde anders. Daher kann man eine Bekämpfung nicht pauschalisieren. Die Methode wird daher durch unseren Servicetechniker vor Ort ausgewählt, individuell angepasst und angewendet.

Natürlich können Sie sich auch im Vorfeld telefonisch mit einem unserer Mitarbeiter im Innendienst über die verschiedenen Bekämpfungsmaßnahmen informieren und beraten lassen.

Vor Ort für Sie da

Auf Wunsch findet im Normalfall sofort ein Einsatz vor Ort statt.

 

Dabei werden Sie als unser Kunde genau über die Vorgehensweise unseres Servicetechnikers informiert und beraten.

 

Im Anschluss klärt unser Mitarbeiter Sie über mögliche Präventivmaßnahmen auf, um einem erneuten Befall entgegenwirken zu können.

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