Hornissen

Hornissen

Hornissen gehören der Familie der sozialen Faltenwespen an. Diese erkennt man an ihren ineinander verhakten zwei Flügelpaaren. In einigen Bundesländern stehen sie aufgrund von Bekämpfungsmaßnahmen und Lebensraumzerstörung auf der roten Liste gefährdeter Tierarten.

Welche Arten von Hornissen gibt es in Deutschland?

In Deutschland gibt es zwei Arten. Dabei zeichnet sich die Vespa crabro var. germana durch die rote V-Zeichnung auf der Mittelbrust aus. Die Vespa crabro var. crabro hingegen hat ein schwarzes Stirnfeld in Augennähe. Ihre Färbung ist zudem weniger rot und die V-Zeichnung fehlt.

 

Die Germana-Variante lebt außerdem in westlichen und südlichen Bereich Deutschlands. Wohingegen die Crabro-Variante häufiger im Norden anzutreffen ist.

Hornissen als Nützlinge: Das ist zu beachten

Hornissen im Haus oder Unternehmen. Woher kommen sie und woran erkennt man ein Hornissennest?

Im Vergleich zum Wespennest unterscheidet sich das Hornissennest durch seine Größe und Farbe. Es ist bräunlich, nicht gräulich, und mit 400-700 Tieren viel kleiner als das Wespennest. Obwohl beide Nester aus einer papierähnlichen Masse gebaut werden, zeichnet sich das Hornissennest durch eine Öffnung am unteren Teil aus. Da die Öffnungen zur Kotentsorgung genutzt wird, findet man unter den Nester Kotanhäufungen.

 

Hornissennester findet man häufig an Bäumen und auf Dachböden. Zudem nutzen Hornissen auch Hohlräume in Mauerwerk und Rollladenkästen.

Wenn Sie freie Hohlräume im oder am Gebäude haben, ist das der ideale Nestplatz für Hornissen. Da Naturräume in Städten knapp sind, zieht es die Hornissen in Menschennähe. So bauen sie ihre Nester u.a. in Rollladenkästen, in Scheunen und Dachböden.

Wenn Sie häufig fliegende Tiere in Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung sehen, kann das ein Indiz für ein Nest im Gebäude sein. Vor allem dann, wenn die Hornissen sich aus ihrem Zuhause nach draußen und wieder zurück bewegen.

Wenn Sie eine tote Hornisse finden, kann das ein Indiz sein. Klarer wird es dann, wenn es mehrere an einem Ort sind.

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Hornissen ihre Nester an waagerechten Flächen bauen. So beispielsweise unter Dachschindeln. Wenn Sie daher einen bräunlichen, größer werdenden Fleck an der Decke entdecken, versteckt sich dahinter wahrscheinlich ein Nest.

Sind Hornissen gefährlich für den Menschen? Welche Krankheiten können sie übertragen?

Gefährlich sind Stiche erst, wenn Allergien vorliegen. Ansonsten sind sie nicht gefährlicher als die von Honigbienen. Allergische Reaktionen auf das Hornissengift kommen jedoch selten vor.

 

Generell gilt: Hornissen greifen erst an, wenn sie sich bedroht fühlen oder ihr Nest bedroht wird. Ansonsten sind sie friedfertig. Sie gehen zudem nicht an süße Nahrungsmittel. Sollten Sie also ein Tier an ihrem Essen sehen, handelt es sich um eine Wespe.

Nester über waagerechten Flächen (bspw. Hohlräume zwischen Dach und Decke) können das Baumaterial durchweichen. Sobald dieses zusammenbricht landen ausnahmsweise aggressive Hornissen in der Wohnung. So wird nicht nur das Baumaterial geschädigt, sondern eventuell auch der Mensch.

 

Dennoch gilt: Hornissen tragen oftmals zur Vermeidung von Schäden bei. Das liegt daran, dass sie sich von Schädlingen ernähren. So zählen Raupen, Forstschädlinge und Wespen zu Ihren Leibspeisen, aber auch Mücken und Fliegen.

Was fressen Hornissen?

Hornissen ernähren sich von kleinen Insekten. Dabei erbeuten sie für Ihre Larven eine Vielzahl an solchen, die wir als Schädlinge wahrnehmen. Auf den Speiseplan kommen so Mücken, Fliegen, Nachtfalter, Raupen, Forstschädlinge und Wespen. Daher findet sich in Nähe eines Hornissennests häufig auch kein Wespennest.

Arten von Hornissen: So erkennen Sie die Nützlinge richtig

Die Hornisse zeichnet sich durch eine schwarz-gelbe Warnzeichnung aus. Dabei haben der Kopf und mittlere Teil ihres Körpers eine rote Färbung. Das Stirnschild hat kein schwarzes Muster, wie es von Deutschen Wespen bekannt ist. Sie besitzt 4 durchsichtige Flügel, die in Ruhestellung gefaltet sind.

 

Weibchen werden bei der Hornisse 23 bis 35 Millimeter lang, Männchen hingegen 21 bis 38 Millimeter. Dagegen sind Arbeiterinnen mit einer Körperlänge von 18 bis 25 Millimetern generell kleiner.

Bekämpfung von Hornisse

Generell gilt: Die Hornisse darf lauf Gesetz nicht bekämpft werden. Denn als Schädlingserbeuter von forstschädlichen Insekten trägt sie positiv zum Ökosystem bei.

 

Das heißt: Nester und Kolonien müssen fachmännisch umgesiedelt werden, sofern sie als störend empfunden werden.

Vor Ort für Sie da

Wie das geschieht bewertet unser Servicetechniker individuell vor Ort. Denn jedes Objekt und jede Umgebung sind anders. Auf Wunsch erfolgt unser Service sofort. Beim Einsatz informiert und berät unser Servicetechniker Sie dann zur weiteren Vorgehensweise und nach Durchführung auch zu Präventionsmaßnahmen.

 

Selbstverständlich können Sie sich vorab auch über einen unserer Mitarbeiter im Innendienst telefonisch bei uns informieren und beraten lassen.

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