Mäuse

Mäuse

Mäuse sind Nagetiere und gehören der Gruppe der Altweltmäuse (Murinae) an, gezählt werden sie zudem zu der Art der Langschwanzmäuse (Muridae). Man findet sie oft in der Nähe von Menschen. Mäuse sind weltweit verbreitet, kommen aber ursprünglich aus Vorderasien.

Welche Mäusearten gibt es in Deutschland?

Zu den bedeutendsten Mäusearten in Deutschland gehören die Brandmaus (Apodemus agrarius), Feldmaus (Microtus arvalis), Waldmaus (Apodemus sylvaticus), Wühlmaus (Arvicola terrestris) und Hausmaus (Mus muculus). Dabei ist die Hausmaus der Schädling, der am weitesten verbreitet ist.

Mäuse als Schädlinge: Das ist zu beachten

Wann sind Mäuse aktiv? Woran erkenne ich, dass ich welche in meinem Haus habe?

Mäuse sind Meister des Versteckspiels, sollte eine gesichtet werden, dann deutet das auf Nahrungsknappheit hin oder darauf, dass sie sich stark vermehrt haben oder sich in ihren Nistplätzen gestört fühlen. Daher sollten Sie Ihre Wohnung, Ihr Haus, Ihre Firma oder auch den Dachboden, Keller oder Garten unbedingt gründlich inspizieren.

 

Eindeutige Anzeichen sind Mäusekot, Nagespuren, Schmier- und Laufspuren, starker Geruch und manchmal sogar zerfetzte Materialien oder Kratz- und Scharrgeräusche, wie beispielsweise auf dem Dachboden.

Oft findet man Mäusekot anfangs nur vereinzelt im Gebäudeinneren oder im Außenbereich. Durch die hohe Vermehrungsrate von Mäusen wird der Mäusekot mit der Zeit immer mehr. Finden Sie also unterschiedliche Größen des Mäusekots, heißt das, dass die Mäuse sich bereits vermehrt haben.

Wie sieht der Mäusekot aus?

Der Mäusekot ist meist spindel- oder kreissegmentartig, etwa 3-8 Millimetern groß, was verhältnismäßig jedoch klein ist und das Auffinden erschwert. So kann Mäusekot schnell wie ein vermeintliches Flusenbündel aussehen. Ist er noch weich und glänzend, so deutet das auf einen aktiven Mäusebefall hin.

Nagespuren sind neben dem Mäusekot eines der wichtigsten Anzeichen für Mäusebefall. Man erkennt Nagespuren von Mäusen oft an typischen Bissmustern, die in Form von zwei parallelen, vertieften Rillen vorzufinden sind. Diese haben einen Abstand von 1-2 Millimetern.

Wo findet man Nagespuren von Mäusen am häufigsten?

Fressspuren zeigen sich dabei oft an Elektrokabeln, Einrichtungsgegenständen, Wertstoffsäcken und sogar Papier und Textilien.

Mäuse nutzen oft dieselben Laufwege und hinterlassen bei der Reibung gegen die belaufenen Boden- und Wandflächen Körperfett, das mit Schmutz- und Staubpartikeln schnell sichtbar wird. Laufspuren werden besonders in stark staubigen Bereichen, wie dem Keller oder Dachboden, schnell sichtbar.

Kann man die Mäuseart anhand der Laufspuren erkennen?

Anhand der Größe und Gestalt der Fußabdrücke kann man schließlich erkennen, um welche Schadnageart es sich handelt. Mäuse laufen beispielsweise nicht wie die Wanderratten auf ihren Fußballen und ihre Fußabdrücke sind kleiner.

Schon gewusst?

Wenn Sie ein wenig Mehl an verdächtigen Orten streuen, können Sie meist am nächsten Tag die Fußspuren sehen, falls ein Mäusebefall vorliegt. Mäuse, die im Garten leben, also meist Wühlmäuse, erkennt man daran, dass an ihren Laufwegen beispielsweise kein Gras mehr wächst.

Mäusebefall hat einen charakteristischen Gestank, der für Menschen sehr unangenehm ist, und vor allem in geschlossenen Bereichen schnell ausgeprägt ist.

Woher kommt der unangenehme Geruch von Mäusebefall?

Der durch den Mäuse-Urin abgegebene Gestank dient Mäusen dazu ihre Laufwege zu markieren, Reviere abzugrenzen und Gruppen zu charakterisieren. Das heißt, wird er von Menschen wahrgenommen, ist der Befall bereits stark fortgeschritten.

Welche Krankheiten übertragen Mäuse? Welchen Schaden können sie anrichten?

Mäuse sind sowohl Gesundheitsschädlinge als auch Material- und Wirtschaftsschädlinge, wodurch es durch eine Mäuseplage oft auch zu einigen Schäden kommen kann.

Wie sind Mäuse gesundheitsschädlich?

Sie sind ernstzunehmende Hygiene- und Gesundheitsschädlinge, denn sie können von einer Vielzahl von Krankheitserregern befallen sein, die auf Menschen übertragbar sind. Die Art der Übertragung erfolgt zum einen oft über den Mäusekot, mit dem die Nager Alltagsgegenstände, Nahrungsmittel und Oberflächen kontaminieren. Zum anderen dienen Mäuse als Vektoren, die Krankheitserreger übertragen, an denen sie aber selbst nicht erkranken.

Diese Krankheiten werden von Mäusen übertragen:

Infektionskrankheiten übertragen Mäuse häufig über den Mäusekot. Dieser enthält nämlich Bakterien und Viren, die über den Kontakt mit der Haut, den Schleimhäuten oder Atemwegen leicht auf den Menschen übertragen wird.

 

Zu den bakteriellen Krankheitserregern, die in der Hausmaus zu finden sind, gehören unter anderem Leptospiren, Salmonellen und Pasteurellen, aber auch viele andere Krankheiten.

  • Typhus
  • Partatyphus
  • Kopfgrind (Dermatomykose)
  • Nagerpest (Tularämie)
  • Weil´sche Gelbsucht (Leptospirose)
  • Salmonellen
  • Hanta-Virus
  • Einschleppung von Parasiten
  • Psychologische Folgen wie Angst und Unbehaglichkeitsgefühle

Wirtschaftlich schädigen Mäuse vor allem Betriebe in der Landwirtschaft und führen oft zu Ernteausfällen, weil sie das Getreide fressen oder kontaminieren. Doch auch Kabel sind vor ihnen nicht sicher, was wiederrum zu erhöhter Brandgefahr durch Schäden an elektrischen Leitungen führen kann und das auch in größeren Unternehmen.

    • Fraß, Verunreinigungen und Kontaminierung von Waren und Lebensmitteln, vor allem in Getreidelagern und lebensmittelverarbeitenden Betrieben, Gaststätten und Supermärkten
    • In Folge, große wirtschaftliche Schäden, auch durch Ernteausfälle, oft in Verbindung mit hohen Kosten bei Verfolgung durch amtliche Lebensmittelkontrolle
    • Image- und Vertrauensverlust für Unternehmen
    • Chargenrückläufe und Produkthaftung, wenn Produkte durch Mäuse verunreinigt wurden
    • Schäden an Holz, Plastik und Papier, wie Mobiliar und Akten
    • Schäden an elektrischen Kabeln und Anlagen (Brände, Maschinenausfälle, Kurzschlüsse, Ausfälle von Servern oder Datenverarbeitungsanlagen)

Wo leben Mäuse? Wo halten sie sich am ehesten auf?

Am häufigsten findet man Mäuse in Gebäuden, aber auch oft in der Nähe von Scheunen und im Kulturland. Sind die Gebäude auch noch beheizt, so ist für Nachkommen gesorgt, und zwar das ganze Jahr lang. Vor allem die Feld-, Wald- und Hausmaus findet man oft in Gebäuden, wohingegen die Brandmaus in Gärten, Garagen und Parkanlagen ein Zuhause findet und die Wühlmaus vor allem im Garten aufzufinden ist.

Wie leben Mäuse?

Gelebt wird dabei in Familienverbänden mit ausgeprägtem Territorialverhalten. Ihre Reviere markieren Mäuse dabei meist mit einem Durchmesser von 10 Metern. Zudem sind sie dämmerungs- und nachtaktive Tiere.

Was essen Mäuse?

Mäuse sind Allesfresser. Zu ihren Hauptnahrungsmitteln gehören häufig pflanzliche Lebensmittel, wie herabgefallene Samen, Gräser, Nüsse und Wurzeln, wobei vor allem Getreide bevorzugt wird. Zu ihrer lebenden Beute gehören Insekten.

Arten von Mäusen: So erkennen Sie die Schädlinge richtig

Wie sehen Mäuse aus?

Als kleine Nagetiere besitzen Mäuse eine Kopf-Rumpflänge von maximal 10 Zentimetern und einen Schwanz, der genauso lang ist. In Deutschland gibt es 5 Unterarten der Maus. Die häufigste ist die Hausmaus, die am Rücken ein dunkelgraues Fell und am Bauch etwas helleres Fell hat.

Bekämpfung von Mäusen

 

Die Gegebenheiten vor Ort und die Umgebungssituationen können bei jedem Kunden stark variieren. Die Bekämpfungsmethode kann daher nicht pauschalisiert werden. Sie wird durch unseren Servicetechniker vor Ort gewählt, individuell angepasst und angewendet.

 

Natürlich können Sie sich vorher durch unsere Mitarbeiter im Innendienst telefonisch über die Bekämpfungsmöglichkeiten informieren und beraten lassen.

Vor Ort für Sie da

Im Normalfall findet auf Wunsch sofort ein Einsatz vor Ort statt.

 

Sie werden als unser Kunde genau über die Vorgehensweise unseres Servicetechnikers informiert und beraten.

Im Anschluss wird unser Mitarbeiter Sie über mögliche Präventivmaßnahmen aufklären, um einem erneuten Befall entgegenwirken zu können.

Sie brauchen Hilfe? Sprechen Sie uns an:

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